Ostern ist trotzdem ...

...kleine Andachten von Gründonnerstag bis Ostermontag

Vieles ist in diesen Wochen anders als sonst. In diesem Jahr können wir nicht gemeinsam an einem Ort Ostern feiern. Verbunden sind wir trotzdem. Dieses Faltblatt ist die Einladung, den Weg Jesu von Gründonnerstag bis Ostermontag mitzugehen – vom letzten Abendmahl zum Tod am Kreuz, durch die Grabesruhe in den Morgen der Auferstehung und schließlich zur Begegnung mit den Freunden. Lassen Sie sich die Geschichte Jesu zu Herzen gehen!
Zu den einzelnen Tagen finden Sie hier und da kleine Vorschläge, wie die jeweilige Andacht gestaltet werden könnte. Das mitgegebene Osterlicht kann am Ostersonntag nach der Lesung der Ostergeschichte angezündet werden…

Wir grüßen Sie herzlich und wünschen Ihnen gesegnete Tage,

Ihre Elke Schenk und Felix Kalder

Gründonnerstag – das letzte Mahl mit den Freunden

Die Andacht kann z.B. vor dem Abendbrot am Tisch gelesen werden.

Im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lesung
„Als die Stunde kam, setzte er sich nieder und die Apostel mit ihm. Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Passalamm mit euch zu essen, ehe ich leide. Denn ich sage euch, dass ich es nicht mehr essen werde, bis es erfüllt wird im Reich Gottes. Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt ihn und teilt ihn unter euch; denn ich sage euch: Ich werde von nun an nicht trinken von dem Gewächs des Weinstocks, bis das Reich Gottes kommt. Und er nahm das Brot, dankte und brach´s und gab´s ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird! Doch siehe die Hand meines Verräters ist mit mir am Tisch. Und sie fingen an, untereinander zu fragen, wer es wohl wäre unter ihnen, der das tun würde.                             (Lukas 22,14-21.23)

Impuls                                            (F.K.)
Jesus ahnt, was auf ihn zukommt. Das Kreuz ist schon am Horizont zu sehen. Er braucht jetzt die Nähe seiner Freunde. Er will noch einmal mit ihnen zusammensitzen, gemeinsam essen, reden, weinen, lachen, Gottes Nähe feiern – so wie immer und doch an diesem Abend ganz anders. Ich will mich dazusetzen und für Jesus da sein, wenn er mich braucht. Ich will mit ihm reden, lachen, weinen, Gottes Nähe feiern und dann seinen Weg mitgehen – so gut ich es eben kann.
Mitten beim Essen zeigt Jesus den Freunden, wie er für sie da ist: Er nimmt das Brot, dankt, bricht es und sagt: „Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Das bin ich – für euch. Ich gehe meinen Weg, damit ihr das Leben in Fülle habt.“ Berührt von seinen Worten nehmen die Freunde das Brot aus der Hand Jesu. Jeder kaut an diesem Abend still seinen Bissen – ich auch. Er schmeckt bitter und süß zugleich.           

Gebet
Jesus Christus, du kennst das Bedürfnis nach menschlicher Nähe. Vor dir denken wir an Menschen, die einsam sind: … Du beschenkst Menschen mit deiner Nähe und bist auf wunderbare Weise für sie da. Deine Nähe ist unser tägliches Brot. Wir danken dir. Amen.

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Karfreitag – Holz des Kreuzes, Baum des Lebens

Die Andacht kann zur Sterbestunde Jesu, um 15:00 Uhr gelesen werden – vielleicht mit Blick auf ein Kreuz: ein Wandkreuz, ein Turmkreuz, ein Fensterkreuz…

Lesung
„Zur sechsten Stunde kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und zu der neunten Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Und einige, die dabei standen, als sie das hörten, sprachen sie: Siehe, er ruft den Elia. Da lief einer und füllte einen Schwamm mit Essig, steckte ihn auf ein Rohr, gab ihm zu trinken und sprach: Halt, lasst uns sehen, ob Elia komme und ihn abnehme! Aber Jesus schrie laut und verschied.“                                   (Markus 15,33-37)

Impuls                                            (E.S.)
Auf einer meiner Fensterbänke in meiner Wohnung steht die Kopie einer Figur eines auferstandenen, segnenden Christus. Das Original hat der 1770 geborene dänische Bildhauer Bertel Thorvaldsen geschaffen. Ich schaue sie gerne an. Diese Figur hat etwas Wohltuendes. Ich fühle mich gesegnet.
Christus am Kreuz, wie wir ihn meistens vor Augen haben, ist verstörend, grausam. Immer wieder gibt es Initiativen, ihn aus Klassenzimmern, Gerichtssälen und Häusern zu verbannen. Das Leid, die Qual, die Schmer-zen, die Dornenkrone auf dem sterbenden Haupt würden wir lieber nicht ständig vor Augen haben. Dennoch ist das Kreuz allgegenwärtig, an Straßenrändern und Halsketten, auf Friedhöfen und in Gotteshäusern. So, wie der Tod allgegenwärtig ist. Aber wir verbannen ihn gerne aus unserem Denken und unserem Alltag, bis er uns wieder ganz nahe kommt. Wir tun alles, um ihm aus dem Weg zu gehen und ihn in den Griff zu bekommen mit  Mundschutz und Kontaktbeschränkungen.
Jesus hat den Tod auf sich genommen und angenommen mitsamt einem langen Leidensweg. In ihm ist Gott zu uns hinab gestiegen, dahin, wo es in unserem Leben am dunkelsten ist. Wie ein guter Freund, der da ist, wenn man ihn am dringendsten braucht. Der sagt: Du bist nicht allein, ich gehe deinen schweren, dunklen Weg mit. Gott will uns zeigen, Leid und Tod sind nicht das Ende, aber sie sind ein Teil unseres Lebens.
Nicht sehr weit von uns entfernt im Sächsischen befindet sich das wunder-bare Benediktinerkloster Wechselburg mit seinem Lettner aus Rochlitzer Porphyr. Dieser trennt das Kirchenschiff vom Altarraum für die Mönche. Der Lettner wird gekrönt durch eine Kreuzigungsszene. Der Querbalken des Kreuzes Jesu Christi endet beidseitig in einer Blattform. Symbole neuen, sprießenden Lebens. Die Blätter bilden den Hintergrund für jeweils einen Engel. Sie halten die ausgebreiteten Arme des Gekreuzigten. Holz des Kreuzes – Baum des Lebens. Aus dem Kreuz wächst neues Leben, das Holz treibt aus, es ist nicht tot. Am Ende ist das Kreuz Zeichen des Lebens, das Grab ist leer.
Den segnenden, auferstandenen Christus auf meiner Fensterbank gibt es nicht ohne den Christus am Kreuz mit den schmerzverzerrten Zügen und der Dornenkrone auf dem Haupt. Gesegnetes Leben gibt es nicht ohne so manche Durststrecke, ohne so manchen grausamen Leidensweg, ohne den Tod. Der Karfreitag macht es uns schwer. Aber ohne Karfreitag kein Ostern. Ohne Tod kein neues Leben. Holz des Kreuzes – Baum des Lebens.   

  
Gebet
Lebendiger Gott, du starbst am Kreuz aus Liebe zu uns. Heute am Karfreitag denken wir an die ungerechte Verurteilung eines Unschuldigen, an die Grausamkeit der Henkersknechte, an die schwere Last des Kreuzes auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte… Du hast unser Leid getragen und unsere Schuld getilgt. Wir bitten dich, lass uns wach bleiben für das Leid unserer Mitmenschen in den Flüchtlingslagern und auf den Intensivstationen, in den Altenheimen und unter den Obdachlosen. Lass uns die schweren Wege unserer Mitmenschen mitgehen, so wie du unsere schwersten Wege mitgehst. Amen.
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Karsamstag – die Grabesruhe

Vielleicht suchst Du heute zum Lesen der Andacht einen besonders ruhigen Ort auf – im Haus, im Garten, auf dem Friedhof… Vielleicht passt eine besonders stille Zeit – zum Beispiel am Abend, wenn die Geräusche des Tages verklungen sind...

Lesung
„Am Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa, der hieß Josef und war auch ein Jünger Jesu. Der ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm den geben. Und Josef nahm den Leib und wickelte ihn in ein reines Leinentuch und legte ihn in sein eigenes neues Grab, das er in einen Felsen hatte hauen lassen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon.“           (Matthäus 27,57-60)

– Stille –

Impuls                                                      (F.K.)
Jesus liegt in dem Grab, das eigentlich für Josef selbst bestimmt war. Am Ende seines Lebens, wenn alles vorbei ist, wollte Josef an diesem Ort seine letzte Ruhe finden. Jetzt liegt dort der Leichnam seines Freundes Jesus und mit ihm sind alle Hoffnungen begraben, die er auf ihn gesetzt hatte. Auch in Josef ist etwas gestorben. Grabesruhe. – – – Und dann irgendwann der dritte Tag: Jesus wird nicht im Grab bleiben. Das heißt für Josef: Von nun an geht er selbst auf ein Grab zu, in dem schon einmal jemand lag – der das Grab wieder verlassen hat. Was wird das mit seinem Blick auf das eigene Ende machen? – – –  Auch in deinem Grab hat Jesus schon gelegen.     

– Stille –

Gebet
Geheimnisvoller Gott, wir denken heute an die Grabesruhe deines Sohnes, Jesus Christus. Und wir denken an Menschen, die wir selbst zu Grabe tragen mussten: … Jesus Christus ist nahe – auch im Tod. Wir denken an seine Grabesruhe – und warten auf den Ostermorgen. Amen.

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Ostersonntag – mit Furcht und großer Freude...

In dieser Andacht wird nach der Lesung die Osterkerze entzündet. Sie kann kurz vor Sonnenaufgang oder am Frühstückstisch gefeiert werden.

Lesung
„Als der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.“                                                (Matthäus 28,1-8)

– Entzünden der Osterkerze –

Impuls                                              (F.K.)
Der Engel sitzt auf dem riesigen Stein neben der Öffnung der leeren Grabhöhle und beobachtet Maria Magdalena und die andere Maria, wie sie sich auf den Weg machen. Gedankenversunken schaut er ihnen nach:
War sein Auftritt vielleicht doch etwas zu heftig? War das womöglich zu viel Licht auf einmal für die müden Augen der beiden Frauen? Und: Hatte er für seine Osterbotschaft die richtigen Worte gewählt?! War das zu plump? Ob das überzeugend klang? Wie redet man eigentlich von Auferstehung? Das war ja auch für ihn völlig neu… Konnten die beiden Frauen die Botschaft überhaupt fassen?
Immerhin: Sie haben sich auf den Weg gemacht, sind in Bewegung geraten. Er kann also nicht alles falsch gemacht haben – denkt sich der Engel, atmet tief ein und genießt die klare Luft an diesem ersten Ostermorgen. Lassen wir ihn also getrost auf seinem Stein sitzen und sehen nach den beiden Frauen...
Die sind in der Zwischenzeit schon ein Stück Weg gegangen: Aufgeregt, unsicher, mit gemischten Gefühlen – mit Furcht und großer Freude. Ostern verstört und belebt zugleich. Die beiden haben die Worte des Engels gehört und ins leere Grab geschaut, den Auferstandenen haben sie noch nicht gesehen – und schon sollen sie die Osterbotschaft weitersagen. So gehen sie an diesem Morgen: das leere Grab im Rücken – der Begegnung mit dem Auferstandenen entgegen. Und vielleicht rufen sie sich unterwegs gegen-seitig zu – um zu erspüren, ob es wirklich wahr ist:

Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!

Gebet
Auferstandener Christus, wir bitten dich: Lass es in uns Ostern werden. Komm durch unsere verschlossenen Türen mit deiner großen Freude und mit deinem Frieden. Begegne uns im Innersten unseres Herzens, dass unsere Augen geöffnet werden für dich.

Frohe Ostern!
Geh, um dem Auferstandenen zu begegnen!
Vielleicht singst Du dabei:

Christ ist erstanden von der Marter alle;
des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen;
seit daß er erstanden ist, so lobn wir den Vater Jesu Christ.
Kyrieleis.

Halleluja, Halleluja, Halleluja!
Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein.
Kyrieleis.

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Ostermontag – Begegnung auf dem Weg nach Emmaus

Nach der Lesung kann das Bild eine Weile still betrachtet werden.

Lesung
„Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa sechzig Stadien entfernt; dessen Name ist Emmaus. Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten. Und es ge-schah, als sie so redeten und einander fragten, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen. Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten. Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Dinge, die ihr mit-einander verhandelt unterwegs?“                                  (Lukas 24,13-17a)
       

Impuls                                               (E.S.)
Mit gesenkten Häuptern gehen zwei Männer traurig ihren Weg. „Das Gehen fällt mir heute schwer!“ „Mir auch!“ „Meine Gedanken sind immer noch bei all dem, was in den letzten Tagen in Jerusalem geschehen ist! …  Diese grausame Kreuzigung unseres Freundes Jesus.“ „Dabei hatten wir doch alle unsere Hoffnungen auf ihn gesetzt, wir alle sahen ihn als den Befreier aus dem Joch der Römer, allen hat er geholfen, den vielen Kranken, den Ausgestoßenen, den Einsamen… Alles aus und vorbei!“
„Schau, da ist ja noch jemand unterwegs. Er scheint in die gleiche Richtung zu gehen wie wir, ob er sich zu uns gesellen wird?“ Die beiden Jünger nehmen den Fremden in ihre Mitte. Der Künstler Karl Schmidt-Rottluff, geb. 1884 in Chemnitz, schuf seinen Holzschnitt aus dem Jahre 1918 unter dem Eindruck des ersten Weltkrieges. Seine beiden Jünger tragen blinde Augen. Vom Leid gebeugt gehen sie in eine ungewisse Zukunft, als sich der Fremde zu ihnen gesellt. Ihr Weg ist gesäumt von Spitzen und in die Erde geram-mten Gewehrläufen. Sie beginnen ein Gespräch mit ihm über all das, was sie bedrückt. Alle drei sind auf dem Weg nach Emmaus, ein kleines Dorf nahe Jerusalem. In ihrer tiefen Trauer lassen sie ihren Herrn und Meister noch einmal in ihren Worten lebendig werden: „Jesus war ein Prophet, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Unsere Hohen-priester und Ratsherren haben ihn der Todesstrafe überantwortet und kreuzigen lassen. Wir aber hofften, dass er es sei, der Israel erlösen werde. Und nun ist heute schon der dritte Tag, seit dies geschehen ist. Und auch einige Frauen aus unserer Mitte haben uns in Bestürzung versetzt. Vor Tagesanbruch waren sie am Grab und fanden seinen Leib nicht. Ein Engel habe ihnen gesagt: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“
Unterdessen sind die drei in Emmaus angelangt und die beiden laden den Fremden zu Tisch. Als er ihnen das Brot bricht und den Wein eingießt, gehen ihnen die Augen auf und sie erkennen ihren Jesus als den Auferstandenen. Der lebendige Jesus begegnet uns mitten im eigenen Leben.

Gebet
Herr Jesus Christus, du bist mitten unter uns. Allzu oft sind wir blind für deine Gegenwart. Öffne uns die Augen und schenke uns neue Hoffnung, da wo wir nur noch schwarzsehen. In Brot und Wein, wenn wir Abendmahl feiern, bist du unter uns wirksam. Amen

Segen
Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott –
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!

Frohe Ostern!

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