Evang-Luth. Kirchspiel Flemmingen - Langenleuba-Niederhain

Das Evang.-Luth. Kirchspiel Flemmingen - Langenleuba-Niederhain umfasst die Kirchengemeinden Flemmingen mit Jückelberg, Beiern, Frohnsdorf mit Engertsdorf, Garbisdorf, Göpfersdorf, Langenleuba-Niederhain, Neuenmörbitz mit Schömbach und Wolperndorf.

 

Kirche Flemmingen:

Eine ehemals romanische Kirche, der schon im Jahre 1252 in einem Register über das Pfarreinkommen gedacht wird. 1490 wurde die Kirche dann spätgotisch verändert. 1680 erfolgte ein Langhaus-Anbau. Die Kirche hat ein sehr schönes romanisches Portal, welches 1887 von der Südseite an den Orgelanbau versetzt wurde. Eingebaut wurde die neue Orgel 1886 von den Gebr. Poppe und wurde im Jahr 2002 bis 2004 umfangreich restauriert.
Die große bronzene Glocke aus dem Jahre 1490 ist trotz der Kriege noch unversehrt vorhanden. Die 1990 erneuerten bleiverglasten Fenster mit Medaillon sind sehr beachtenswert. 1993 erfolgte der Abschluss der Restaurierungsarbeiten der Außenfassade. Die innere Restauration wurde anschließend nach der Kirchengestaltung von 1886/1887 durchgeführt.

 

St. Walburga-Kirche Wolperndorf:

Ursprünglich eine spätgotische Kirche von 1580.Spätgotische Fenster mit doppelkehlprofilierten Einfassungen sind noch vorhanden, ebenso eine Flachdeck-Kanzel aus der 2. Hälfte des 17. Jh. 1837 erfolgte der Orgeleinbau von Orgelbauer Löbel aus Lunzenau. Die große und mittlere bronzene Glocke wurde für Kriegszwecke entfernt und im Jahre 1956 aus Stahl ersetzt. Anlässlich des 400-jährigen Kirchenjubiläums erfolgte die Innenrestaurierung 1980. Generalüberholt wurde die Orgel dann 1985. 1991 erfolgte die Erneuerung, indem der Turm der Kirche neu beschiefert und der Turmknopf neu vergoldet wurde. 2007 erfolgte die Erneuerung des Fußbodens mit Porphyrplatten und der Bank Podeste.

 

Kirche Frohnsdorf:

Diese Kirche wurde von 1837-1839 im klassizistischen Baustil errichtet. Der Baumeister war Herr Späthe aus Langenleuba-Niederhain. Im Inneren der Kirche befindet sich ein sehr schöner Taufstein aus Marmor. Die Orgel wurde 1839 von G.M. Böhme aus Zeitz eingebaut. Das schöne Kruzifix am Altar wurde von Herrn Gleitsmann aus Langenleuba-Niederhain geschnitzt. Die Glocken mussten sowohl nach dem 1. Weltkrieg 1925, wie auch nach dem 2. Weltkrieg 1950 erneuert werden. Der Kirchturm und die Außenfassade wurden 1993-1994 renoviert. 2000/2002 folgte eine General Instandsetzung der Orgel mit Einbau des Orgelprospektes.

 

St. Katharinen- Kirche Garbisdorf:

Diese Kirche wurde aus Bruchsteinen mit Langhaus und Westturm von 1746-1747 erbaut. Am 1. Advent 1747 fand die Weihe statt. Im Inneren befindet sich eine Flachdecke und eine umlaufende Empore mit Malereien zu biblischen Geschichten. Der Westturm ist im Erdgeschoss quadratisch, im Oberbau achteckig mit Schweifkuppel und hoher Spitze.

Der Taufstein aus Kalksandstein ist bemerkenswert, er stammt aus der Vorgängerkirche. Er ist spätgotisch mit gedrehter Säule und achteckigem Fuß, sowie einem Kupferbecken (Anno 1738). Die vortretende Kanzel, mit Eckkonsolen und Säulen, befindet sich an der Ostempore. 1991/1992 erfolgte die Außen- und Innenrestaurierung. 2006 wurden dann die Friedhofsmauer und die Friedhofstore erneuert.

 

Kirche Göpfersdorf:

Ihr Entstehungsjahr ist unbekannt, doch im Jahre 1413 wird sie erstmals im Stiftungsbrief des St. Georgenstiftes erwähnt. Ursprünglich eine romanische Kirchenanlage wurde sie Anfang des 16. Jh. im spätgotischen Stil umgebaut. 1829 wurde sie dann größeren baulichen Erneuerungen unterzogen. Sie besteht aus einer romanischer Apsis (halbkreisförmiger Anbau) mit Chor, Langhaus und Flachdecke. Die Orgel, gebaut von Herrn Hesse Lunzenau, wurde 1830 eingeweiht. Am 9.5.1954 fand die Weihe der neuen Glocken statt. 1993/1994 erfolgten umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Außen- und Innenbereich. Eine General- Instandsetzung der Orgel stand 2006/2007 an.

 

St. Nikolai-Kirche Langenleuba-Niederhain:

Der älteste Teil der ,,Nikolaikirche“ ist eine romanische Anlage aus dem 12.Jh. Die Kirche ist sehr prachtvoll ausgestattet und damit die schönste und sehenswerteste im Wieratal. Der östliche Teil mit Turm ist aus dem 12. Jh., das Langhaus wurde Ende des 16.Jh. angebaut. Die Anbauten für die Emporen sowie der Eingang auf der Nordseite stammen aus dem 18.Jh. Vor dem reichverzierten Altar in der Mitte des Chor-Vierecks, dem ältesten Teil der Kirche, schwebt eine Engelsfigur von der Decke herab. Dieser Renaissance-Engel ist um 1580 entstanden und gilt als besonders wertvoll. Der geschnitzte Taufstein stammt vom Bildhauer Johann Gottlob Gleitsmann aus Lgl.-Niederhain aus dem Jahre 1866. Die jetzige Orgel von Ladegast wurde 1903 bei der umfassenden Kirchenerneuerung eingebaut. Die prachtvollen Bemalungen und Schnitzereien an den Emporen, an den Decken des Chores und des Langhauses sind in ihrer ursprünglichen Schönheit durch umfassende Rekonstruktion erhalten.

Von den 3 Glocken mussten während des 2. Weltkrieges 2 abgegeben werden. Doch die kleine Bronzeglocke von 1829 befindet sich noch immer auf dem Turm. Am 24.7.1954 wurden dann feierlich die beiden aus Hartguss gegossenen Glocken im Turm befestigt und erstmals geläutet. 1985 erfolgte nach umfangreicher Innen- und Außenrestaurierung der Kirche unter großer Anteilnahme der Gemeinde die Wiedereinweihung. In den letzten Jahren sind die Elektrifizierung aller Glocken, der Einbau einer elektrischen Funkuhr und der Einbau einer Bankheizung erfolgt.

 

St. Katharinen- Kirche Neuenmörbitz:

Eine Erwähnung von 1528 besagt, dass sie ursprünglich als Kapelle den Namen der Heiligen Katharina hatte und Tochterkirche von Lgl.-Niederhain war. 1742 und 1743 erfolgten an der Kirche und auch am Spitzturm bauliche Veränderungen, bedeutendere jedoch 1847. Die steinerne Kanzel ist über dem aus schwarzem Marmor gefertigten Altar angebracht. Ebenfalls aus schwarzem Marmor ist der Taufstein aus dem Jahre 1847. Er hat einen gewölbten Deckel und ein zinnernes Taufbecken mit einer Inschrift. Die Kirche erhielt 1770 eine von den Glauchauer Gebrüder Donat erbaute Orgel. Die 3 Glocken der Kirche sind im Jahre 1851 umgegossen und verstärkt worden und tragen jede eine Innschrift. Die Kirche ist innen und Außen von 1995-2000 umfangreich renoviert worden. 2006 begann der erste Bauabschnitt der General-Instandsetzung der Holzkonstruktion des Kirchturmes.


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