Der Glaube braucht das Bekenntnis

Neben der Bibel ist das Bekenntnis eine der Säulen des christlichen Glaubens. Das erste Bekenntnis, sozusagen das Urbekenntnis der Christenheit sind die Worte „Herr ist Jesus Christus."

 

Dabei ist das Bekenntnis zum dreieinigen Gott Ausdruck eines lebendigen Glaubens. Es ist die Antwort auf die „großen Taten Gottes“. Wer von Gott Zuwendung erfährt, erwidert diese mit Lob und Dank im Gebet und mit dem Bekenntnis zu Gott.

 

Mit ihren Bekenntnissen bezeugen die Christen öffentlich ihren Glauben an Gott vor aller Welt.
Das Wort Gottes in der Bibel und das Bekenntnis gehören von Anfang an zusammen, denn das Bekenntnis führt zum rechten Verständnis des Wortes Gottes und das Wort Gottes fordert eine bekennende Antwort. Bekenntnisse fassen den Inhalt der Bibel zusammen und sind dadurch Richtlinien für die Auslegung der Heiligen Schrift. Die Lehre der Kirche hat in den überliefernden Bekenntnissen ihre Zusammenfassung gefunden. Auf der Grundlage der Bekenntnisse muss das Verständnis der Heiligen Schrift und die für jede Kultur und Zeitepoche grundlegenden Aussagen über den christlichen Glauben immer wieder neu erworben werden.

 

Bekenntnisse dienen dazu in jeder Situation und Generation ein eigenes Profil zu finden. Spätere Generationen haben in den Bekenntnissen zusammengefasst gefunden, was in der Bibel von Gott bezeugt wird. Diese Bekenntnisse werden auch heute in den christlichen Gottesdiensten gesprochen.

 

Bekenntnisse sind meistens in der Auseinandersetzung mit Irrlehren entstanden. Sie sind auch für die Gegenwart Richtlinien für die kirchliche Lehre.

 

Bekenntnisse verdeutlichen einerseits das, was die Christen und Kirchen in der Ökumene verbinden. Andererseits aber zeigen sie das auf, was die Christen und Kirchen in der Ökumene trennt. Das mag manchmal schmerzhaft sein. Doch ist es für den Dialog untereinander hilfreich. Bekenntnisse verdeutlichen die weltweite Vielfalt der Kirchen.

 

 

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