Einführung des Altenburger Kantors Johann Friedrich Röpke

in einem Festgottesdienst in der Brüderkirche in Altenburg am Sonntag, den 29. August 2021, um 15:00 Uhr.

Coronabedingt wird der Altenburger Kantor Johann Friedrich Röpke mit einer halbjährlichen Verspätung am Sonntag, den 29. August 2021, um 15:00 Uhr in einem musikalischen Festgottesdienst in sein Amt eingeführt.

Nach langer Zeit erklingen im Gottesdienst wieder mehrere musikalische Ensembles.

Johann Friedrich Röpke stammt aus einer Kirchenmusikerfamilie. Maßgeblich geprägt wurde er von seinem Großvater, Kirchenmusikdirektor Jürgen Irmscher. Klavierunterricht erhielt er ab dem Alter von fünf Jahren zunächst bei ihm, später dann im Magdeburger Konservatorium. Er sang im Kinderchor, im Schulchor und in der Kantorei. Mit 13 Jahren begann die Ausbildung des Orgelspiels bei seinem Großvater. Nach dem Abitur lebte und arbeitete er ein Jahr in Cambridge, England. Dort hatte er die Zeit und die Begleitung einer hervorragenden Orgelpädagogin, seine Orgelausbildung zu intensivieren.

Im Wintersemester 2014/2015 begann er sein Kirchenmusikstudium an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle (Saale). 2018 absolvierte er erfolgreich die Bachelorprüfung und 2021 schloss er erfolgreich den Masterstudiengang ab.

Was hat Sie bewogen hier in Altenburg Ihren Dienst zu beginnen? Es ist Ihre erste Kantorenstelle.

Die Altenburger Gemeinde ist sehr musikbegeistert. Altenburg selbst ist eine schöne Stadt und auch ihre Größe stimmt. Sie hat eine recht gute Verkehrsanbindung. Altenburg ist eine Stadt, in der man sich wohlfühlen kann. Kirchenmusikalisch ist hier viel los. Die Gemeinde hat viel Potential und es ist historisch viel gewachsen. Es gibt hier wertvolle Orgeln, besonders die Orgeln in der Brüderkirche und in Bartholomäi-Kirche. Außerdem wird in der Kirchgemeinde ein intensiver Teamgeist gelebt, es gibt eine gegenseitige Wertschätzung.

Worin liegen Ihre persönlichen Schwerpunkte kirchenmusikalischer Arbeit?

Der Schwerpunkt liegt bei der klassischen Musik. Dabei liegen mir die Chorarbeit am Herzen, aber auch das Orgelspiel. Natürlich bin ich auch offen für modernere Formen. Unabhängig von Genre und Instrument liegt mit vor allem die soziale Komponente der kirchenmusikalischen Arbeit sehr am Herzen.

Was möchten Sie mit den Gemeinden Neues bewegen?

Erst einmal möchte ich die Gruppen nach der pandemiebedingen Pause wieder aufbauen und die Lust und Freude an der Musik wecken. Jeder, der sich für Musik interessiert, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen.

Außerdem werden unsere Orgeln in den kommenden Jahren viel Aufmerksamkeit brauchen. Sie sind momentan nicht in sehr guter Kondition, verfügen aber über so wertvolle historische Substanz, dass sich eine umfangreiche Restaurierung durchaus lohnen kann. Die Altenburger dürfen gespannt sein!

Vielen Dank für das Gespräch und den Einblick in Ihre Tätigkeit. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen für Ihr weiteres Tun.

 

Wer Interesse hat, an einer der musikalischen Gruppen der Kirchgemeinde Altenburg teilzunehmen oder einfach einmal hineinzuschnuppern, der kann sich per Mail oder Telefon bei Kantor Röpke (E-Mail: johann-friedrich.roepke@ekmd.de & Tel. 03447/ 48 85 141) melden.


 

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